Annika & Britta in Uganda

Neuigkeiten über uns und unsere Projekte

weiter gehts…

Ein paar Wochen später kochen wir bereits auf unserem eigenen Chalkostoff vor der Tür. Gerade brate ich Capati, eine Art Pfannkuchen oder Crêpe und sie schmecken wirklich lecker!

Verkleidet könnte man es auch nennen. Annika und ich mussten uns vermummen, um den Gottesdienst in einer Mosche miterleben zu können. Die Frauen saßen separat zu den Männern und hinter einem Schleier, sodass wir sie und den Prediger nicht sehen konnten. Hier überkam einen das Gefühl der Unterdrückung der Frau, da man die Hierarchie schon räumlich feststellen konnte.

Ja, das ist eine Regenjacke =). Agnes, ein Mitglied von KCDA trägt sie zum Schutz vor dem Staub auf den Straßen. Das ist übrigens eine Straße, bei uns würde man dazu wahrscheinlich eher Feldweg dazu sagen. Wir waren auf Borda Bordas (Mopeds) unterwegs zu einer Schulbesichtigung. Borda Bordas benutzt man, wenn man kurze Strecken zurücklegen möchte oder einfach zu faul ist zum Laufen. Es macht wirklich Spaß hinten drauf zu sitzen, den Fahrtwind zu genießen und sich die Landschaft, als auch die Häuschen an der Straße anzuschauen.

Vom Winde verweht auf einem Borda Borda, was eine Haarpracht =).

Dieses Süßkartoffelfeld vor unserem Haus hat Paolo, unser Nachbar, mit Hilfe von Annika bestellt. Annika kann nun in einigen Monaten voller stolz sagen, dass sie Süßkartoffeln, Mais und Bohnen aus eigenem Anbau kocht. Ist es nicht wunderschön?

Oktober 12, 2008 Geschrieben von | 1 | Hinterlasse einen Kommentar

Mehr ueber uns, unser Leben und Umgebung

Annika bei der oben schon erwähnten Schuleröffnung zwischen den neugierigen Schülern.

Diese Art von Häusern findet man hier an jeder Straßenecke, aber es gibt auch noch viele Lehmhütten, an die man wohl als erstes denkt, wenn man sich Wohngebäude in Afrika vorstellt.

Draußen hängt die Wäsche um zu trocken und rundherum stehen Bananenstauden, die die Leute mit Matooke versorgen.


Dies ist eine Lehmhütte wie eben genannt. Sie werden meistens als Küchen genutzt.

Auf diesem Foto sieht man Annika, die gerade das erste Mal Matooke (Kochbanane) auf lokale Weise zubereitet. Nach dem schälen wickelt man Bananenblätter um die Matooke und lässt dieses Bündel circa 1-2 Stunden auf dem Chalkostoff(Kocher) garen, um sie danach zu einem Brei zu matschen. Das hört sich vielleicht einfach an, aber es ist eine Kunst für sich und eine heiße Angelegenheit, denn man matscht die Bananen, indem man die Blätter um sie herum zusammendrückt. Diese allerdings sind kochendheiß und wir Musungus scheinen hitzeempfindlicher zu sein als die Afrikaner, die ohne zu zögern Hand anlegen ohne zurückzuzucken.

Gemüsepfanne. Damit haben Annika und ich uns die ersten Tage ernährt, da wir noch nicht wussten wie man einheimisches Essen zubereitet. Das Gemüse kaufen wir auf dem örtlichen Markt, auf dem es immer nach Fisch riecht, der ebenfalls dort an den Mann gebracht wird. Es ist lustig anzusehen, wie die Händler ihre Tomaten, Lemonen und anderen Waren zu einer Art Pyramide stapeln. Leider haben wir bisher kein Foto vom Markt machen können, denn bevor man Menschen fotografiert, muss man sie um Erlaubnis fragen und das ist, bei einer Anzahl von über 100 Leuten schwer zu managen.

Oktober 12, 2008 Geschrieben von | 1 | Hinterlasse einen Kommentar

   

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